Selbsthilfegruppe 

für Angehörige


Hast du dein Kind oder einen dir nahe stehenden Menschen durch Drogenmissbrauch verloren? 
Suchst du Kontakt und Austausch mit Menschen die deinen Schmerz teilen und verstehen? 
Dann fühle dich umarmt und herzlich willkommen in unserer Gruppe!

21. Juli Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Im Gedenken an  Karin Stumpf die Initiatorin des ersten Gedenksteins für verstorbene Drogengebraucher*innen in Deutschland. Ihr Motto war  "wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

In Österreich verstarben lt. offizieller Statistik 1966 Menschen in den Jahren 2008-2018 an Drogen.

Wir wollen diesen Gedenktag gemeinsam begehen.
Bitte nehmt ein Foto oder einen geliebten Gegenstand eures Angehörigen mit. 
Treffpunkt: 21. Juli 2023, 18 Uhr, Baum der Hoffnung
Uno City-Vienna International Centre

Ich bin Manuela.....

Ich habe diese Selbsthilfegruppe im März 2020 ins Leben gerufen. Ich möchte hinterbliebenen Angehörigen Mut machen und eine Plattform zum Austausch bieten. Das Gefühl, in einer schwierigen Phase seines Lebens nicht alleine zu sein, ist besonders wichtig.

Ich habe meinen Sohn Patrick 10 Jahre während seiner Drogensucht durch alle Höhen und Tiefen seiner Krankheit bis zu seinem Tod 2016 begleitet.

Über uns

Unsere Geschichten verbinden und stärken uns. Wir sind Mütter die ihre Kinder verloren haben. 
Wir vermissen unsere Kinder unendlich. 
Jeder Verlust prägt, besonders der Verlust seines Kindes, der mit Beginn der Sucht seinen Anfang nahm. Dein Kind entgleitet dir, du möchtest als Mutter alles richtig machen. Eine Zeit begleitet von Wut, Ohnmacht,  Hilflosigkeit, Trauer und Schmerz, aber auch von unendlicher Liebe, Verständnis und Kraft.
 

Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! 
Wer sind wir? Warum tun wir das, was wir tun? 
Wie kann ich mein Leben mit diesem großen Verlust gestalten? 



Beim Austausch unserer Geschichten können wir unsere Gefühle zulassen, wir können den Schmerz teilen und erfahren Verständnis und Wertschätzung. Ich bin sehr dankbar für unsere Gruppe! 
Manuela M. 

Ich fühlte mich hilflos und allein. Ich spürte, ich brauche keine Psychotherapie, keine professionelle Trauerarbeit. Ich wollte verstanden werden, mit all meinen Erfahrungen, Schmerzen und Mama-Gefühlen. Das habe ich zum ersten Mal nach so langer Zeit im Austausch mit Manuela erfahren dürfen. Endlich jemand, der mich versteht. Ich bin nicht mehr allein mit meinem Schmerz! 
Karin D. 

Schluss mit Ausgrenzung

Wir sind stolz auf unsere KInder!
Unsere Kinder sollen nicht vergessen werden!
Sie sind ein Teil unserer Gesellschaft, obwohl ihnen kein Platz zuteil wurde.

Wir kämpfen gegen Ausgrenzung von Drogenabhängigen und deren Angehörigen.
Wir unterstützen den Wiener Aufruf. Eine Initiative vom Elternkreis Wien.
Jede Stimme zählt, um eine Änderung der bestehenden Drogenpolitik zu bewirken. 

Drogenkranke haben keine Lobby!

Ein Video über den Verein Elternkreis Wien, deren Entstehung und unermüdliche Arbeit bis zum heutigen Tag.